April, April!

Woher kommt eigentlich der Brauch, am 1. April leichtgläubige Mitmenschen
mit erfundenen Geschichten hereinzulegen?

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Am 1. April 1603 bekam Heinrich IV, seines Zeichens König von Frankreich,
einen Brief von einem unbekannten 16jährigen Mädchen.

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Darin bat es um ein heimliches Rendevous in einem diskreten Lustschloss.

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Heinrich, der jungen Damen stets zugeneigt war, erschien zu dem Tête-à-Tête…

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… und wurde überraschend vom versammelten Hofstaat begrüßt.

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Vor allem seine Gemahlin Maria von Medici dankte ihm untertänigst dafür, dass er als Ehrengast
zu ihrem Narrenball erschienen war.

Und wie die meisten Geschichten, die am 1. April aufwendig und mit viel Drumherum erzählt werden,
ist auch diese wahrscheinlich gelogen.


Diese Geschichte habe ich für die April-Ausgabe von „Das Magazin“ gebaut.

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